Montag, 2. März 2026

Neuseeland (immer noch die Nordinsel)

Nachdem wir alles storniert und uns nach dem Frust wieder neu sortiert haben, erkunden wir die Nordinsel erst einmal weiter und starten genau dort, wo es am spektakulärsten ist:

Rotorua ist der Inbegriff von heißen Quellen, Thermalbädern und Geysiren. Die Stadt stinkt nach Schwefel und ist trotzdem wunderschön. Wir haben zudem eine tolle Unterkunft in einem AirBnB auf einem Bauernhof mit lieben Tieren. Die fehlen uns nämlich schon sehr.

Auf der Südinsel wollten wir im Abel Tasman Nationalpark toll wandern - hierfür haben wir Ersatz auf der Nordinsel gefunden und machen eine super abwechslungsreiche Wanderung rund um die Karangahake Schlucht mit Fluss und Wasserfall. 

Durch Zufall entdecken wir auch einen einzigen Touren-Anbieter, der Schwimmen mit Meeressäugern im Programm hat. Es war etwas schwierig mit diesem Anbieter in Kontakt zu treten. Aber irgendwie schaffen wir es mit einer kleinen Gruppe gemeinsam Whale Island anzusteuern. Dort lebt eine Kolonie friedlicher Pelzrobben... Kaum haben wir geankert und sind im Wasser, löst sich der eine oder andere von seiner Sonnenbank und schwimmt auf uns zu und taucht unter uns durch. Wir beäugen uns gegenseitig - diese eleganten Schwimmer und wir mit unseren Plastikflossen. Niemand weiß, wer sich mehr darüber freut. 

Unsere anschließende Unterkunft entschädigt uns ebenfalls für vieles: Wir wohnen auf einer Anhöhe mit Blick auf Felder und Wälder in einem Haus in Form einer Jurte. Von hier können wir in einem Fluss völlig einsam schwimmen gehen und auch die Wanderung hier, die durch einen Tunnel führt, ist grandios. 

Als letzte Station auf der Nordinsel finden wir uns auf der Coromandel Halbinsel ein und können hier nicht nur am Cathedral Cove, einem super tollen Strand mit grandiosen Felsformationen, schwimmen gehen. Auf dem Weg durch den Kathedrale-Bogen, den man nur bei Ebbe passieren kann, sehen wir plötzlich ein kleines sich putzendes Etwas in einer Felsnische: Ein Zwerg-Pinguin!!! Wahnsinnig selten lassen sich diese kleinsten Pinguine der Welt tagsüber sehen. Wir sind mega gerührt, welch Glück wir doch haben.

Unseren letzten Tag verbringen wir am Hot-Water-Beach. Wären wir auf die Südinsel gefahren, hätten wir auch dieses Vergnügen versäumt. Hier kann man nämlich seinen ganz persönlichen kleinen Thermal-Pool erbuddeln, bis dass die Flut einen daraus vertreibt. 

Trotz aller Widrigkeiten ist es doch gekommen wie gehofft - es ist nicht nur besser geworden sondern gut. Und das, obwohl es noch nicht das Ende ist ☺️

Montag, 16. Februar 2026

Neuseeland (Nordinsel)

Muriwai, Otorohanga, Wangarai - nicht nur in diesen Ortsnamen, sondern auch in verschiedenen Museen, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen sind die Maori-Geschichte und -Kultur präsent. Die Maori selbst sind auch überall sichtbar und manchmal nur anhand ihrer speziellen Körper- und Gesichtsbemalungen zu erkennen, da sie voll in der Gesellschaft integriert sind. Ganz anders als in Australien, wo die Aborigines allenfalls als Touristenattraktion zur Schau gestellt werden und ihre Kunst und Kultur nur für kommerzielle Zwecke in Souvenirläden verwendet werden.


Wir sind nun schon zwei Wochen auf der Nordinsel und neben kleineren Wanderungen machen wir auch solche Aktivitäten, wie einen Segelausflug mit einem alten 2-Master in der Bay of Islands oder besuchen die Glühwürmchenhöhle in Waitomo. Das Land gefällt uns ausgesprochen gut und die Menschen sind außerordentlich hilfsbereit und kommen sofort auf einen zu, wenn man sich z. B. an der Tankstelle zu dumm anstellt, das Pre-Pay-Terminal zu bedienen.


Das, was uns weniger gefällt, sind das Wetter und die UV-Strahlung. Es ist streckenweise zu kalt für einen Sommer (manchmal nur 16 Grad) und vor allem zu nass. Entweder, man benötigt Gummistiefel, oder man verbrennt sich die Haut selbst dann, wenn es nur 20 Grad sind und die Sonne von Wolken bedeckt ist.

Gestern hat zudem unsere sonstige Glückssträhne mal nicht gehalten:

Gegen 5 Uhr früh weckt uns unser Vermieter. Ich denke erst, noch im Halbschlaf,  „warum kniet er vor uns?“ Dann muss ich feststellen, dass er über knietief im Wasser steht und verstehe dann auch allmählich, was er uns sagt: Wir müssen unsere Sachen packen und umgehend verschwinden. Es wurde Hochwasseralarm ausgelöst und der Ort wird evakuiert. Wir versuchen ruhig zu bleiben, waten mit unserem Gepäck zum Auto, das noch auf normal begehbarer Straße steht, und fahren los. Bereits nach 500 m packt uns die Angst, da das Wasser auf der Straße plötzlich doch viel tiefer ist als erwartet, und als die braune Brühe schon fast die Motorhaube erreicht, können wir nur noch beten, dass der kleine Suzuki sich als Amphienfahrzeug entpuppt. Nach rd. 100 m ist es geschafft und wir auch.

Noch etwas unter Schock, quartieren wir uns in ein überteuertes Hotel ein, das uns aufgrund der besonderen Umstände wenigstens die Early-Check-Inn Kosten erlässt.

Wir wärmen uns auf und schlafen erst einmal, um dann von unserem zweiten Pech zu erfahren:

Die Fähre, die uns in zwei Tagen auf die Südinsel bringen soll, ist aufgrund von 8 m hohen Wellen in der Cook Passage gestrichen. Es ist Hochsaison und alle Fähren sind über Wochen ausgebucht. Es macht daher kaum Sinn, dass wir uns auf eine Warteliste setzen lassen, die uns die Überfahrt eventuell in den kommenden Tagen irgendwann ermöglichen könnte. Wir prüfen andere Varianten, wie z. B. den Luftweg. Abgesehen von den horrenden Gesamtkosten, die das Ganze zusätzlich verursachen würde (Mietwagen gibt es gerade nur noch ab 3000 Euro/ Woche auf der Südinsel), möchte man bei Windstärken von 130km/h auch nicht fliegen.


Schweren Herzens treffen wir die Entscheidung, die Südinsel und alles zu canceln, was wir dort gebucht haben: Die Walbeobachtungstour, die Nachtwanderung zu den Pinguinen und das Schwimmen mit den Seehunden. Wir sind unendlich traurig und hoffen, dass wir in den letzten Tagen in Neuseeland, die wir nun auch noch auf der Nordinsel verbringen werden, das Beste daraus machen können und am Ende doch noch alles nicht gut, aber zumindest wieder besser wird.

Montag, 2. Februar 2026

Australien - Seitenwechsel

Perth ist eine großartige Stadt. Schon beim ersten Besuch, vor unserer Campertour, haben wir vom Kings Park, der auf einer Anhöhe liegt, eine traumhafte Aussicht und einen Überblick über diese hochmoderne, Stadt, die vom Swan River durchzogen wird und mit den Vororten quasi direkt am Meer liegt. Sie steht Singapur in Punkto Sauberkeit und Ordnung in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Die Busse im öffentlichen Nahverkehr sind zu 100% elektrisch, also emissionsfrei unterwegs und in der gesamten Innenstadt auch noch kostenlos. Abgesehen von den bekannten Sehenswürdigkeiten gefällt die Gelassenheit, das unaufgeregte Treiben, wie man es in größeren Städten eher nicht erlebt.

Nun sind wir schon zum zweiten Mal hier, jedoch nur, weil wir morgen ein Highlight unserer Reise beginnen: Wir fahren mit dem Indian-Pacific-Train einmal komplett durchs Land bis an die Ostküste nach Sydney.

Ein Kribbeln im Bauch und Aufregung, die das Herz bis zum Hals schlagen lässt, macht sich breit, als wir auf den Bahnsteig ankommen, auf dem der Zug mit den 33 Waggons schon bereit steht und ein Countrysänger nebst Prosecco und Häppchen für relaxten Zeitvertreib sorgt. Pünktlich verlässt der Indian Pacific die Station und wir haben bereits ein kleines Problem: Unsere Klimaanlage in der Kabine ist zu laut. Es dauert bis nach dem Abendessen und braucht mehrere Anläufe bei verschiedenen Mitarbeitenden, aber dann kommt die Belohnung: Wir dürfen in eine viel größere Kabine mit größerem Bad umziehen, die so groß wie unser Hotelzimmer in Singapur ist. Die folgenden Tage sind mit viel gutem Essen und tollen Getränken vor dem Ausblick auf die unendliche Weite des Outbacks gefüllt. Zwischendurch gibt es „Off-Train-Experiences“, die super organisiert sind, jedoch ein wenig den Touch einer Kreuzfahrt haben. Besonders schön ist der Stopp mitten in der Nacht in einer Geisterstadt im Nirgendwo, wo wir in völliger Dunkelheit einen traumhaften Sternenhimmel bewundern und Sternschnuppen erhaschen können. Aber auch der letzte Ausflug in die Blue Mountains ist ein tolles Erlebnis. Hier geht es mit einer Glasbodenseilbahn in 270 m Höhe direkt über einen Canyon und im Anschluss mit der steilsten Bahn der Welt abwärts.

Als wir in Sydney nach 5 Tagen ankommen, sind wir voller Eindrücke und begeistert von der perfekten Organisation und dem unglaublich zuvorkommenden Personal. Dennoch müssen wir dieses Reisegruppenfeeling so schnell nicht noch einmal haben - wir sind doch eher die Individualisten.

Sydney gefällt Dennis besser als Perth, weil es ihn eher an Bangkok erinnert - die Mischung aus modernen und alten Häusern, sowie das Wuhling in Chinatown sind genau seins. Mir gefällt Sydney auch sehr gut, aber anders gut. Wir schauen uns neben der Stadt Sydney und seinen Stränden auch eine Auffangstation für Wildtiere an. Im „Walkabout Wildlife“ kann man u. a. Kängurus und Emus hautnah erleben. 

Unsere Unterkunft ist etwas außerhalb- ein nettes AirBNB in Avalon. Hier lernen wir eine ganz andere Seite der Australier kennen. Sie sind mega hilfsbereit, freundlich und aufmerksam. Avalon ist eine Kleinstadt - vielleicht liegt es daran. Vielleicht liegt es aber auch an der Tatsache, dass es keine Camper sind. Vielleicht haben die Menschen auf der anderen Seite aber auch tatsächlich diese andere Seite, weil im Osten die Natur viel freundlicher und nicht so rau ist und es abfärbt. Wir genießen es auf jeden Fall noch bis zum 3.2. und dann geht es ins nächste Land und damit ins nächste Abenteuer.


Freitag, 23. Januar 2026

Australien - im Westen was Neues

 Australien 


Lange hatten wir überlegt, welchen Teil dieses riesigen Landes wir bereisen wollen. Wir haben uns für Western Australia (WA) entschieden. Warum? Weil uns von verschiedenen Seiten berichtet wurde, dass WA noch sehr untouristisch sei. 


Da sind wir nun - auf dem roten Kontinent. 

Irgendwo im Nirgendwo. Da, wo das Handy nur noch das SOS-Symbol anzeigt und zwar schon seit über 100 km. 


Wir sind an Tag 12 unserer 16tägigen Campertour auf dem Weg von der Süd- zurück zur Westküste. Die Idee, relativ schnell mit einem Camper zu starten, zeigt sich im Nachhinein nicht als unsere Beste. 

Es sind Schulferien in Australien und gefühlt alle Einwohner von WA wollen campen. Wir lernen Campgrounds (ähnlich Stellplatz) kennen und dabei unsere Onboard-Dusche zu schätzen, und wir genießen auch den einen oder anderen Caravanpark (ähnlich Campingplatz). Als„Glamper“ fehlt uns doch das eine oder andere Ausstattungsutensil und es ist einfach nicht unser hyggeliger Bussi, mit dem wir unterwegs sind. Irgendwann geht es uns auch auf den Keks ständig zu suchen , wo wir noch unterkommen können. Und nach unserer einzigen „Wild Camping- Nacht“ auf einer riesigen Parkfläche einer Winery, in der wir am nächsten Tag zur Weinverkostung wollten, haben wir keine Lust mehr auf solche Aktionen. Zu oft müssen wir uns am Morgen von einer Angestellten anhören „this is privat proberty“ und zwar gefühlt 10 Mal in 5 Sätzen, die uns wie eine Gewehrsalve und im besten Schulmeisterton an den Kopf geknallt werden. Und da kommen wir auch gleich zum nächsten Thema- die Australier sind zum großen Teil für unseren Geschmack zu distanziert. Nur selten kommt man in ein kurzes Gespräch, denn selbst Grüßen fällt den Leuten auf den Caravan-Parks schwer. 

Dafür begeistert uns die Tierwelt umso mehr. „Hoffentlich sehen wir überhaupt mal ein Känguru“, sage ich zu Dennis. Er schafft es gerade noch mir ermutigend zu antworten, als wir im nächsten Moment bereits die ersten Hüpfer sehen. Tolle Tiere, die wir am Ende kaum noch zählen können. Im weiteren Verlauf begegnen uns Possums (ohne „O), Kurznasenbeuteltiere, Emus und riesige Pelikane. Am meisten haben es uns die Quokkas angetan - mit ihrem stetigem Lächeln machen sie einfach gute Laune. 

Leider hat Wildlife auch so seine Tücken: 

Am vorletzten Tag unserer Campertour kommen wir etwas spät von Busselton, das uns übrigens sehr gut gefällt, zurück zum Campingplatz. Es ist ca. 19:30, also gerade Sonnenuntergang. Die Geschwindigkeits-begrenzung liegt bei 100 km/h, wir fahren ca. 65 km/h als ein Känguru direkt vors Auto springt. Es kommt von rechts und durch den Linksverkehr bleibt noch etwas Zeit mit einer Vollbremsung zum Stehen zu kommen. Das Känguru wird noch berührt und dadurch etwas von seiner Bahn abgebracht, springt aber sofort weiter. Nach einem kurzen Schockmoment springen wir aus dem Auto und schauen dem Tier nach, dann schauen wir uns das Auto an - es ist nichts zu sehen - auch von dem Känguru nicht. Da haben wir alle riesig Glück gehabt.


Mittwoch, 7. Januar 2026

Singapur

 

„Oh, Singapur ist toll“ sagten uns vorher alle, denen wir von unserer Reiseplanung erzählten. Und es ist tatsächlich eine tolle Stadt mit sauberen Straßen, geordneten Regeln, die befolgt werden, und einem technischen Entwicklungsstand, von dem sich Deutschland eine Scheibe abschneiden könnte. Es ist z. B. völlig unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ohne eine Fahrkarte an einem Automaten kaufen zu müssen - einfach Kreditkarte „Tap*“ beim Einsteigen und „Tap*“ beim Aussteigen und überall kann man mit Karte bezahlen. Wir holen uns nicht ein einziges Mal Bargeld ab.

Für uns als Asien-Fans fühlt es sich aber merkwürdig an: Asien ohne exotische Gerüche, dafür mit distanzierten Menschen, ohne Verständigungsherausforderungen und eine Architektur, die einen glauben lässt, Singapur sei erst ein paar Jahrzehnte alt und hätte keine Geschichte zu bieten. 

Wir verbringen zum dritten Mal Silvester in Asien - jedoch zum ersten Mal mit Countdown und pompösen Feuerwerk - auch das ist sicher untypisch für Asien, zumindest am 31.12. eines Jahres. Aber das gefällt uns, auch wenn wir es in Ermangelung eines Ersatzrestaurants mit Eistee von Mc-Donalds begießen müssen. Warum das? Wir haben schon von Deutschland aus einen schönen Platz in einer Rooftop-Bar reserviert. Dort angekommen, bekommen wir auch einen Platz und eine Sprite - denn Cola ist bereits ausverkauft. Auf unser Essen warten wir jedoch 2 Stunden bzw. erfahren dann erst, obwohl wir auch zwischendrin mehrmals fragten, dass es nichts mehr zu essen gibt. Kurzerhand entschließen wir uns, uns auf den Weg zur Marina Bay zu machen, wo das große Feuerwerk stattfinden wird und unterwegs etwas zu essen und uns im 7/11 etwas Alkoholisches für Mitternacht zu kaufen.

Aufgrund der Zeitnot müssen wir abermals umschwenken und es bleibt dann nur McDonalds übrig. Das mag nun traurig klingen, aber wir sind am Ende froh, denn direkt im Menschenmeer am Meer das grandiose Feuerwerk ganz nah zu bestaunen, ist viel schöner als von Ferne einen Blick drauf zu haben. Somit bleibt zumindest das Gefühl gleich, das wir in Asien immer haben: Es hat alles seinen Sinn und am Ende wird es gut.


*Eine „Tap“-Kreditkarte nutzt NFC-Technologie (Near Field Communication) für schnelle, sichere Zahlungen, indem man sie einfach an ein kompatibles Terminal hält. 😉

Freitag, 5. April 2019

Wie man sich bettet...

Unten findet ihr unsere Unterkünfte in chronologischer Besuchsfolge. Camping- und Stellplätze sind nicht dabei.
In Klammern steht der Hinweis auf die Bewertungsplattform, auf der ihr unsere Erfahrung mit der jeweiligen Unterkunft nachlesen könnt. Bei Booking.com, AirBnB und Agoda könnt ihr diese lesen, wenn ihr euch das jeweilige Hotel aufruft und die Bewertungen aller durchscrollt, bei Trip Advisor kommt ihr hier direkt auf alle Bewertungen, die von uns sind:
https://www.tripadvisor.de/Profile/justbjones?tab=reviews&fid=6b167215-28bd-446f-bd38-9866d0184067


GRIECHENLAND

Thessaloniki - Grand Hotel Palace (TripAdvisor)
Athen - Best Western Candia Hotel (TripAdvisor)


IRAN

Teheran - Seven Hostel Teheran (TripAdvisor)
Shiraz - Sirah Hostel (TripAdvisor)


VAE

Dubai - Millennium Airport Hotel (TripAdvisor)


INDIEN

Goa - Khaama Kethna (TripAdvisor)
Mumbai - The Orchid (TripAdvisor)
Udaipur - Panorama Guest House (TripAdvisor),
Thamla Haveli (TripAdvisor)


SRI LANKA

Colombo - Green Olive Villa (2x) (Booking 10,0)
Hungama - AquaBeach Cabanas (TripAdvisor)
Komari - Hilltop Cabanas (TripAdvisor)
Ella - Ella Eco Lodge (Airbnb)
Delhousie- Hugging Clouds (Booking 9,2)


KAMBODSCHA

Kampot - Ganesha Eco Guesthouse (TripAdvisor)
Koh Rong - Tree House Bungalow (TripAdvisor)
Koh Rong Sanloem - Huba Huba resort (TripAdvisor); Natural Island Resort (TripAdvisor)
Siem Reap - Indochine Home D'Angkor (Agoda)


THAILAND

Bangkok - Rambuttri Village Inn (TripAdvisor)
Koh Chang bei Ranong - Sunset Bungalows (auf keiner Bewertungsplattform registriert;
wir fühlen uns dort seit Jahren wie zu Hause, auch wenn es sehr basic ist)
Bangkok - Montri Resort (Booking.com 7,1)


INDONESIEN

Bali, Singaraja- Homestay for volunteers (ohne Bewertung)
Bali, Ubud - Nandini Jungle Resort &Spa (TripAdvisor)
Bali, Nusa Dua - Sadara Boutique Beach Resort (Booking.com 7,9)
Sulawesi, Manado - Living peace house (TripAdvisor)
Papua, Sorong - Swiss Bell Hotel (TripAdvisor)
Sulawesi, Tomohon - Mointain View Resort & Spa (TripAdvisor)


THAILAND

Koh Samui - Phalarn Inn Resort (Booking.com 9,2)
Koh Tao - Moondance Magic View Bungalow (TripAdvisor), Saitong Bungalows (TripAdvisor)
Khao Sok - Baan Khaosok Resort (Trip Advisor)
Khanom - Leeloo Cabana Beach (Trip Advisor)
Bangkok - Chatrium Riverside (Trip Advisor)






Donnerstag, 4. April 2019

Die Rückkehr



Ich habe es mir nicht vorstellen können, wenn Reisende nach langer Reise keine Lust hatten, sich mit der “Aufarbeitung” zu beschäftigen. Aber mir ist es genauso ergangen. Klar haben wir gern alle Fragen beantwortet, wenn sie nicht gerade “Wie war’s?” und “Wo war es am schönsten?” hießen. Aber erst jetzt, ein Jahr nach unserer Rückkehr, sortiere ich die Bilder und arbeite an einer Fotostory. Es ist aber auch keine sehr leichte Rückkehr gewesen:
Am 28.02. landen wir bei minus 18 Grad in Berlin Schönefeld. Das ist für uns ein Temperatursturz von 47 Grad! Dann müssen wir noch eine Nacht aushäusig schlafen, da unser Haus erst ab 1.3. wieder frei ist. Am 1.3. kehren wir in unser etwas verändertes, aber klar wiedererkennbares Heim zurück. Nun heißt es Umzugskisten auspacken, Postberge bearbeiten und uns wieder bei unseren Katzen beliebt machen, die unsere Abwesenheit ansonsten gut überstanden haben. An meinem ersten Arbeitstag , am 5.3., erfahre ich, dass es meine Stelle nicht mehr gibt. Das ist erst einmal zu verdauen. Dennis entscheidet sich nun endgültig in die Selbstständigkeit zu gehen. Das bedeutet viel Organisation, Papierkram, Vorbereitung ...da ist es wiederum gut, dass ich von meiner Arbeit freigestellt bin. Alles Schlechte hat eben auch immer etwas Positives. Und als Ausgleich sind wir noch einmal einen Monat mit unserem Bussi, der inzwischen repariert ist, nach Südeuropa gefahren. Denn als ein Fazit können wir festhalten: Die Zeit ohne Bussi war genauso schön wie die Zeit im rollenden Zuhause. Aber letztere war einfach zu kurz. Wir wollen “Meer” davon.